Die Villa Bunter Hund / Zuhause gesucht

Aktuell & wichtig

Im Folgenden informiere ich Sie über aktuelle und wichtige tierschutzrelevante Themen.

Bitte nehmen Sie sich Zeit, diese Informationen aufmerksam durchzulesen und an Ihre Freunde, Bekannten und Verwandten weiterzugeben, denn Aufklärung tut Not!

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Bitte informieren Sie sich gründlich, bevor Sie sich einen Rasse-Welpen kaufen!!!

Machen Sie sich nicht mitschuldig am Leid unendlich vieler Tiere!

 

Auch in der Slowakei formiert sich Widerstand gegen die "Zucht" und den Handel mit Billigwelpen.

Im September 2012 haben sich Tierschützer drei slowakischer Tierschutzvereine (u. a. der Verein Pes v núdzi) zur Kampagne  "Lacné steniatka" (deutsch: Billige Welpen) zusammengeschlossen, um die slowakische Bevölkerung wachzurütteln und aufzuklären, wie die "Produktion" von Rasse-Welpen funktioniert, wie die Muttertiere gehalten werden, wo die Welpen "produziert" und ggfls. auch wieder "entsorgt" werden, wer damit Geld verdient und auf welche Art und Weise der Spottpreis, zu dem diese Hundewelpen angeboten werden, zustande kommt und mit wie viel Leid die Nachfrage nach Billigwelpen verbunden ist.

Hier finden Sie die Websitte der Kampagne: www.lacnesteniatka.sk

 

 

Am 02.02.2013 beginnt in der Hauptstadt Bratislava eine Wanderausstellung, die vorerst bis zum 23.09.2013 durch die Städte Trencín, Zilina, Kosice, Banska Bystrica und Zvolen führt und jeweils von einem Rahmenprogramm begleitet wird. Weitere Termine/Orte sollen folgen.

Es soll Anleitung und Unterstützung bei der verantwortungsvollen Auswahl nach dem geeigneten/passenden Familienhund gegeben werden. Es wird ein Musikprogramm mit einem bekannten slowakischem Rapper geben; eine Dogdancing-Show und vieles mehr.

Die Ausstellung wird Bilder und Geschichten von Hunden zeigen, die durch die Hölle gegangen sind. Neue Besitzer der geschundenen Tiere werden mit ihren Hunden anwesend sein.

Moderatoren des slowakischen Radio-Senders Europe 2 werden durch das Programm führen.

Fotos von der Auftaktveranstaltung in Bratislava finden Sie hier

 

Wühltischwelpen - nein Danke!

Nein zum Handel mit Billigwelpen:       

http://www.tasso.net/Tierschutz/Aktionen/Wuhltischwelpen

 

 

Aktuell: Arbeitsgemeinschaft "Welpenhandel" - Neue Partner im Boot


Die 2010 von TASSO und dem Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) gegründete Arbeitsgemeinschaft "Welpenhandel" hat tatkräftige Unterstützung bekommen. Gemeinsam ziehen jetzt auch das renommierte Hundemagazin dogs, der Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt), VIER PFOTEN, die Gesellschaft für Tierverhaltensmedizin und -therapie sowie die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz an einem Strang gegen mafiöse Strukturen im Welpenhandel.

Ziel ist es, die breite Öffentlichkeit und die Politik auf das zunehmende Problem der europäischen Welpenmafia aufmerksam zu machen, um unabsehbare zukünftige Folgen im Vorfeld abwehren zu können. Weitesgehend bekannt ist die Tatsache, dass die Drehscheibe für den Welpenvertrieb Belgien und die Niederlande sind. Weniger bekannt ist allerdings, dass 80 Prozent der in Belgien und fast genau so viele der in Holland verkauften Hunde aus osteuropäischen Produktionsstätten stammen.

Diese Länder bieten sich an, weil z.B. in Holland jeder Tierarzt einen ausländischen Hundepass legal in einen holländischen umschreiben kann. So gilt der Welpe dann nicht mehr als Ostimport, sondern als Tier aus Holland und lässt sich besser weiterverkaufen. Die lebende Fracht wird mit frischen Papieren ausgestattet in andere europäische Länder wie Deutschland, aber auch Frankreich, Italien oder sogar Spanien verschickt. Dabei gilt: Rund die Hälfte der Billigtiere sind ernsthaft krank. Zudem leiden die jungen Hunde häufig unter Sozialisierungsschäden. Das Bündnis rät dringend, den billigen Preisen nicht zu erliegen.

Auf der neu gegründeten Internetplattform der Arbeitsgemeinschaft - www.wuehltischwelpen.de - findet jeder Interessierte eine umfassende Checkliste für den Welpenkauf und alles zu den Hintergründen dieses dunklen Geschäftes.

© Copyright TASSO e. V.                               

 

Buchempfehlung:

"Liebe Tierschützer, sehr geehrte Damen und Herren,
 
ich möchte Ihnen auf diesem Wege mein neues Kinderbuch präsentieren.
 
Es beschreibt eine wahre Begebenheit! Das Mädchen Nora verliert ihr Kaninchen durch den Tod. Des Nachts hat sie einen wunderbaren Traum, sie besucht ihren Max'l auf der Himmelswiese ... und erkennt so, das Leben geht weiter auch für Tiere!
Mit diesem Buch möchte ich betroffene Kinder (und auch Erwachsene) trösten und natürlich dazu beitragen, dass wir unsere Mitgeschöpfe mit anderen Augen sehen.
 
Das Buch ist im Handel unter der ISBN 978-3-95488-030-0 zu erwerben. Und sollten sie den Titel auf ihrer Webseite veröffentlichen wollen, wäre das ein gemeinsamer Beitrag zum Tierschutz.
 
Im Internet (Suche) können sie unter dem Buchtitel "Nora's Traum oder Tiere kommen in den Himmel" einen kurzen Einblick bekommen.
 
Herzliche Grüße
Ilse Henkel
 
P.S. dieses Buch beinhaltet ein Vorwort von Hr. Dr. Eugen Drewermann (Buchautor und engagierter Tierschützer)"

 

 

 

TASSO-Newsletter

Welttierschutztag am 4. Oktober:
Was bringt die bevorstehende Novellierung des Tierschutzgesetzes?
 

Seit 10 Jahren hat Deutschland den Tierschutz als Staatsziel im Grundgesetz verankert. Tierschützer stellen in Anbetracht der bevorstehenden Novellierung des Tierschutzgesetzes die Frage, ob dieses Gesetz in der Lage ist, Tiere wirklich zu schützen. Am Mittwoch, den 17. Oktober 2012 befasst sich der Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Bundestages in einer öffentlichen Anhörung mit Fragen zur Novellierung des Tierschutzgesetzes.
TASSO und der Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt) kritisieren an der geplanten Novellierung des Tierschutzgesetzes unter anderem die geplante neue Erlaubnispflicht für die Einfuhr, Verbringung oder Vermittlung von Tieren aus dem Ausland. In der Konsequenz würde der ethisch motivierte Auslandstierschutz dem gewerblichen Handel mit Tieren gleichgesetzt. Dagegen regt sich seit geraumer Zeit Widerstand seitens Tierschützer und Tierschutzorganisationen. Die Novellierung hätte fatale Folgen für alle Tierheime, Tierschutzorganisationen und Tierschutzvereine.  "Kommt es zur Verabschiedung des Entwurfs, würde das eine Gleichstellung des seriösen Tierschutzes mit unseriösen Hundehändlern bedeuten.\u201c so Philip McCreight von TASSO.

"Solange Hunde auf den Straßen Süd- und Osteuropas ein erbarmungswürdiges Leben führen, staatlich bestellte Hundefänger Jagd auf sie machen und die gefangenen Tiere unter entsetzlichen Bedingungen in Auffangstationen verenden, werden wir diesen Tieren zur Seite stehen", sagt die Vorsitzende des bmt, Petra Zipp.

Gemeinsam mit dem Bund gegen Missbrauch der Tiere hat TASSO schon vor Jahren die Kampagne "Wühltischwelpen \u2013 Nein Danke" gestartet und über 50.000 Unterschriften an Bundesministerin Ilse Aigner überreicht. Bisher offensichtlich umsonst. Der Anhörung am 17. Oktober wird sowohl der bmt als auch TASSO beiwohnen.

 
© Copyright TASSO e.V.

Hundehandel in deutschen Tierheimen:
Behörden zwingen Tierschutzorganisationen zum Tierhandel!

In den vergangenen Monaten wurden immer mehr Tierheime, die Hunde aus dem Ausland vermitteln, von den Veterinärbehörden gezwungen, eine Genehmigung für den gewerblichen Handel mit Tieren zu beantragen.

Während Politik und Verwaltung nichts gegen unseriöse und kriminelle Hundehändler unternehmen, geraten seriöse Tierschutzorganisationen vermehrt in den Dschungel der Behördenwillkür. Dabei werden vielfach ehrenamtlich arbeitende Tierschutzorganisationen, die im Rahmen ihres Auslandstierschutzes Kastrationsaktionen durchführen und Hunde nach Deutschland vermitteln, mit Hundehändlern faktisch gleichgesetzt.

Um für die Zukunft Rechtssicherheit zu haben, haben TASSO e.V., der Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. (bmt) und der Europäische Tier- und Naturschutz e.V. (ETN) ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben, mit dem Ziel das Vorhaben der Behörden zu prüfen.

Das Gutachten des auf Tierschutz spezialisierten Rechtsanwaltes Konstantin Leondarakis kommt zu dem Ergebnis, dass Tierschutzorganisationen keine Handelsgenehmigung benötigen, da sie keine Gewinnerzielungsabsicht verfolgen. Tierschutzorganisationen, die zur Beantragung einer solchen Genehmigung gezwungen wurden, wird empfohlen, Widerspruch oder Klage einzureichen.

TASSO, bmt und ETN haben das Gutachten inzwischen an die für Tierschutz zuständigen Minister der Länder geschickt und fordern gemeinsam bundesweit einheitliche Regelungen für die Verbringung von Hunden nach Deutschland.

"TASSO sieht in der Hilfe für die Straßenhunde im Ausland einen elementaren Beitrag zum Tierschutz und zur Humanität in einem modernen und geeinten Europa", sagt Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale. "Die unbedingte Notwendigkeit eines länderübergreifenden Tierschutzes zeigt sich aktuell vor dem Hintergrund der massenhaften Tötungen von Straßenhunden in der Ukraine im Vorfeld der Fußball-EM 2012 und der Verabschiedung eines Hundetötungs-Gesetzes in Rumänien."

Das Gutachten finden Sie unter www.tasso.net

© Copyright TASSO e.V.

 

 

 
"Übergangsfrist für Tätowierung läuft aus - ab dem 03.07.2011 besser mit Chip über die Grenze!

Wer ab dem 3. Juli 2011 mit seinem Hund, seiner Katze oder seinem Frettchen ein EU-Land besuchen will, muss nicht nur für vorgeschriebene Impfungen gesorgt haben und den EU-Heimtierausweis mit sich führen; das Tier sollte dann auch gechipt sein.

2003 hatte das Europäische Parlament mit der Verordnung 998/2003 die eindeutige Kennzeichnung von Haustieren beim Grenzübertritt verlangt. Die bisher gültige, achtjährige Übergangsfrist für die Tätowierung als Alternative zum Chip bei Reisen in die Länder der EU läuft am 3. Juli 2011 ab. Ab diesem Zeitpunkt muss jedes nach diesem Zeitpunkt geborene Tier beim Grenzübertritt gechipt sein. Für Tiere, die bereits tätowiert sind, gilt keine nachträgliche Chipfpflicht.

TASSO e. V. empfiehlt allerdings dringend, sich nicht auf die neuen Bestimmungen zu verlassen, sondern sein Tier zu chippen. Den wenigsten Beamten dürften die Feinheiten der Bestimmung geläufig sein."                              (Quelle: TASSO e. V.)

 

 

Seit Sommer 2011 gibt es eine (Sach-)Spenden-Sammelstelle 16766 Kremmen OT Sommerfeld, Deutschland

 hier erfahren Sie mehr.

 

2010 war das Jahr gegen den unseriösen Welpenhandel

- eine Initiative von TASSO, bmt und ETN

 

Bitte beachten Sie aber, dass auch ein hoher Kaufpreis kein Kriterium für Serösität ist.

Auch im Tierschutz gibt es schwarze Schafe und - reinrassige - Hunde werden zu völlig überzogenen Preisen vermittelt. Das suggeriert auf den ersten Blick Seriösität. Dahinter steckt aber der gleiche Geist, wie bei den Billiganbietern und ist nichts anderes als Geschäftemacherei!

Wenn Ihnen ein Tierschutzverein einen reinrassigen Hund (egal ob Welpe oder erwachsenes Tier) zu 400 Euro oder mehr offeriert, schauen Sie sich den Verein bitte sehr genau an, bevor sie sich für den Hund entscheiden.

Bitte lesen Sie auch über meine LIILY unter der Rubrik "Geschichten".
 

Ein Bericht zum Thema Welpen vom Wühltisch, erschienen am 31.05.2010 auf SPIEGEL ONLINE, finden Sie hier:

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-70701714.html

 
  

 

 

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